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Chorea Huntington

Informationen zur Nervenkrankheit Chorea Huntington

Die Chorea minora ist eine dominant vererbte Krankheit. Das bedeutet, dass die Nachkommen eines Betroffenen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% ebenfalls betroffen sein können. Die Kinder von Nichtbetroffenen sind ebenfalls nicht betroffen. Generationensprünge kommen nicht vor, Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen.

Generell muss man zwei Krankheitsverläufe unterscheiden, den physischen und den psychischen.

Physisch treten Symptome wie Bewegungsstörungen kombiniert mit Hyperkinesien ( ungewollte Bewegungen ) auf, wobei der Muskeltonus verringert ist. Im weiteren Krankheitsverlauf nimmt der Muskeltonus jedoch wieder zu, wobei es häufig zu Bewegungarmut kommen kann.

Der psychischer Verlauf wird geprägt durch eine leichte Beeinträchtigungen der intellektuellen Fähigkeiten sowie Gedächtnisstörungen, diese Symptome werden im Frühstadium jedoch oft übersehen, oder falsch diagnostiziert. Oft folgt diesen Symptomen eine Demenz, bzw. dem Verlust kognitiver Fähigkeiten. Seltener kann es zu Wahnvorstellungen kommen, jedoch müssen diese schizophrenen Patienten in psychiatrischen Kliniken behandelt werden.

Chorea Huntington bricht meist im alter von 30 - 40 Jahren auf, wenngleich vereinzelte Fälle bekannt sind, bei denen die Krankheit erheblich früher ausbrach, und dann auch einen erheblich schnelleren Verlauf nahm.

Der generelle Krankheitsverlauf erstreckt sich über 15 - 20 Jahre und endet tödlich.


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