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Lymphome des Gehirns

Informationen zur Nervenkrankheit Lymphome des Gehirns

Lymphome des Gehirns sind eine vergleichsweise seltene Erkrankung. Lediglich ein bis drei Prozent aller Hirntumore entstehen aus entarteten Lymphozyten (weißen Blutkörperchen und Abwehrzellen).

Entsteht das Lymphom aus lymphatischen Zellen innerhalb des Gehirns handelt es sich um primäres, handelt es sich hingegen um Zellen außerhalb des Gehirns, um ein sekundäres. Statistisch sind primäre Lymphome seltener.

Obwohl die Entstehung noch nicht vollständig geklärt ist, haben Patienten mit einer Schwäche bzw. Störung des Immunsystems ein erheblich höheres Erkrankungsrisiko, als Gesunde. Im Gehirn auftretende Lymphome zählen zur Gruppe der bösartigen Non-Hodgkin-Lymphome.

Mögliche Ursachen sind neben Virusinfektionen, bestimmte Chemikalien und ionisierende Strahlen aber auch genetische Faktoren kommen in Frage. Der Nachweis der Krankheit erfolgt durch eine Probenentnahme aus dem betreffenden Tumorgewebe.

Behandelt werden Lymphome des Gehirns mit Chemotherapie und Strahlentherapie. In manchen Fällen wird eine Kombination aus beiden angestrebt. Trotzt erfolgreicher Therapie kann die durchschnittliche kurze Überlebenszeit nicht wirklich relevant verlängert werden.


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