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Meningeom

Informationen zur Nervenkrankheit Meningeom

Der Begriff Meningeom (syn.: Meningiom, Meningeoma, engl.: meningioma) beschreibt einen benignen („gutartigen“) Hirntumor. Ursächlich für die Entstehung sind Entartung von Zellen der Arachnoidea mater ( einer Hirnhautschicht ).

Meningeome zeichnen sich durch ein langsames verdrängendes Wachstum aus, können aber auch maligne Entartungen ausbilden. Hauptsächlich tritt diese Erkrankung im 5. Lebensjahrzehnt auf, wobei Frauen im Verhältnis 3:2 häufiger betroffen sind.

Treten multiple Meningeomen auf, ist dies charakteristisch für die Neurofibromatose Typ 1 (Morbus Recklinghausen). Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht für Patienten, die zu therapeutischen Zwecken eine Bestrahlungen des Kopfes erhalten haben.

Generelle Symptome sind Kopfschmerzen und neurologische Ausfälle. Das Wachstum eines Meningeoms kann durch Schwangerschaft beschleunigt sein, dies wäre eine mögliche Erklärung dafür, das regelmäßig in Tumorzellen Progesteron – Rezeptoren gefunden werden.

Meningeome müssen nicht zwangsläufig Symptome entwickeln, so das es nicht selten vorkommt, das sie im Rahmen einer Autopsie einen Zufallsbefund darstellen.


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