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Spina bibida

Informationen zur Nervenkrankheit Spina bibida

Spina bibida (Spaltwirbel) ist eine Fehlbildung am Rücken, die im Bereich des Kreuzbeins oder im Bereich der Brust- und Halswirbelsäule vorkommt.

Diese Fehlbildung entsteht meist schon zwischen dem 22. und 28. Tag der Entwicklung eines Embryos. Mädchen sind hiervon öfter betroffen als Jungen.

Unterschieden wird zwischen der Spina bifida occulta (geschlossen) und der Spina bifida aperta (offen/sichtbar).

Nach dem Schweregrad der Rückenmarksschädigung sind Menschen mit dieser Fehlentwicklung kaum oder aber sehr stark körperlich beeinträchtigt.

Die Beeinträchtigungen können Probleme beim Gehen sein, andererseits aber auch Querschnittslähmungen.

Entscheidend ist in welchem Bereich die Wirbelsäule geschädigt ist und wie stark die Nerven beeinträchtigt sind.

Die offene Fehlbildung muss wegen des Infektionsrisikos schon kurz nach der Geburt operativ verschlossen werden.

Durch zusätzliche Einnahme von Folsäure etwa 4 Wochen vor und 4 Wochen nach der Empfängnis, könnte das Risiko dieser Fehlbildung vermindert werden.

Menschen mit der Spina bifida reagieren meist allergisch auf Latex.


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