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Multiple Sklerose

Informationen zur Nervenkrankheit Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose ( kurz MS genannt ) ist eine entzndliche demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems ( ZNS ). Aus sozialmedizinischer Sicht handelt es sich neben der Epilepsie um die hufigste neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter.

Forschungen haben gezeigt, das krpereigene Abwehrzellen einen Angriff auf die Myelinscheiden und Nervenzellen starten, was zu multiplen entzndlichen Entmarkungsherde im Gehirn und Rckenmark fhrt. Oft fhrt dieser Angriff auch zur Schdigung der Axone der betroffenen Nevenzellen.

Direkte Symptome gibt es nicht, dass MS prinzipiell jedes neurologische Symptom verursachen und auslsen kann, da die charakteristischen Entzndungsherde praktisch berall im ZNS auftreten knnen. Kribbelparsthesien, Spastiken Lhmungen oder schnelle Ermudbarkeit ( Fatigue ) gelten als typisch, sind aber nicht als spezifisch oder beweisend anzusehen.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung fhrt Multiple Sklerose nicht zwangslufig zu schweren Behnderungen. In den meisten Fllen sind 50% der Patienten nach Krankheitsbeginn noch gehfhig. MS ist nicht ansteckend und nur in seltenen Fllen lethal ( tdlich ). Weniger als 10% aller Patienten die an Multiple Sklerose erkranken, sterben an den direkten Folgen der Erkrankung oder einer daraus resultierenden Komplikation.

Die Multiple Sklerose ist keine Erbkrankheit im klassischen Sinn. Im zusammenhang mit MS handelt es sich um polygene Erbfaktoren, das bedeutet, das erst mehrere Gene zusammen ein erhhtes Erkrankungsrisiko bedeuten.

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